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Vegane Kinder

Vegane Kinder

Vegane Kinder… ist das vertretbar?

Heute möchten wir auf ein für viele Menschen heikles und sensibles Thema eingehen.

Hat man Kinder, ist einem als Eltern nichts wichtiger als das

Wohlergehen und die Gesundheit der Kleinen Schützlinge.

Jeder Einzelne von uns hat dabei seine ganz eigene Ansicht und natürlich auch anerzogene Glaubensvorstellungen zur ‚Erziehung‘ und Ernährung seiner Kinder.

Bei vielen fängt es schon mit der Frage an,

Stille ich mein Kind oder gebe ich die Flasche?

Wir sprechen hier von den freiwilligen Entscheidungen.  Stillen war für uns die einzige Option, denn unsere Kinder sollten die für sie angepasste und wichtige ‚Menschenmilch‘ bekommen. Ein Wunder-Saft und ‚Lebenselixier‘, der unsere Kinder gesund hält und sich genau der Entwicklung und dem Immunsystem der Babys anpasst. Unseren Kindern Kuhmilch zu geben, welche sich den Bedürfnisse und den schnellen Wachstum der Kälber anpasst (ein Kalb ist innerhalb eines Jahres ausgewachsen), war für uns nicht stimmig und richtig.

Ja, wir haben uns bewusst dazu entschieden unseren Kindern keine tierische Produkte zu geben.

Und das ist für viele ein echt heikles Thema.

Warum?

Weil viele von uns denken, der Mensch braucht Fleisch und Milch, ohne dies könnte er nicht überleben.

Dahinter steckt lediglich die Angst vor einer Mangelernährung.

Die Ernährung vor allem von Kindern ist ein wichtiges Thema. Aber wieviele Menschen kaufen einfach unbewusst alles ein was mit bunten Bildern und einer schönen Verpackung lockt?

Veganer machen sich sehr viele Gedanken über ihre Ernährung und essen oft ausgewogener als ‚Fleischesser‘.

Nur weil man Fleisch isst, heißt es nicht, dass man vollwertig ernährt und mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist.

Natürlich stellt man sich auch die Frage ob es gut ist sich diverse Vitamin-Präperate einzuwerfen?! Wenn man aber gründlich recherchiert, merkt man schnell, dass vor allem die „alles Esser“ unter Nährstoff Mängeln leiden können. Es ist also nicht einfach zu behaupten das vegan zu leben ungesund sei.

Da LU! nach der Geburt unserer ersten Tochter (jetzt fast 8 Jahre alt), noch Fleisch gegessen hat, hatte sie immer die Möglichkeit Fleisch und Wurst zu probieren. Natürlich haben wir sie darüber aufgeklärt, wo die ‚Produkte‘ herkommen und ihr nicht erzählt, dass die Wurst aus Rosen und Lavendel hergestellt wird.

Es muss ein Tier dafür sterben, um es essen zu können.

Und das sollte sich ein jeder Mesch bewusst machen, ob groß oder klein.

Sie hatte aber nie Interesse daran Fleisch zu probieren. Und so war klar, dass wir sie sehr ausgewogen vegan ernähren.

Unsere Mangelerscheinungen haben nicht nur was mit der Ernährung von tierischen Produkten zu tun!

Wir leben seit vielen, vielen Jahren am Maximum der Ausbeutung unserer Erde.

Wir Leben täglich über unsere Verhältnisse. Wenn wir alles wüssten, was und welche Auswirkungen unsere täglichen Gewohnheiten für viele Menschen, Tiere, Pflanzen und am Ende sogar für uns haben, wären viele Menschen fassungslos.

Unsere Böden sind überstrapaziert und haben längst nicht mehr die Nährstoffe, die sie im Stande wären uns bereitzustellen. Die Tiere in der Massentierhaltung sehen nie Tageslicht oder bekommen frische Luft, werden mit billigster Nahrung schnellst möglich gemästet und sollen dann für sehr wenig Geld auf dem Teller landen. Ihr könnt euch vorstellen, dass da dann nur noch wenig Nährstoffe für uns und unseren Körper vorhanden sind.

Wir alle haben demnach unzählige Mängel.

Angefangen von Mineralstoffen bis hin zu Vitaminen, Spurenelementen und sogar Vitamin D, durch die Arbeit in Gebäuden ohne viel Tageslicht.

Wir haben uns dafür entschieden Präperate einzunehmen.

Mangelerscheinungen können sich wirklich auf unsere Gesundheit und Psyche auswirken, darum haben wir uns entschieden gewisse Präperate einzunehmen.

  • Vitamin B12
  • Vitamin D3
  • Vitamin K2
  • Magnesium
  • und Eisen
  • Omega 3

Natürlich möchten wir nicht das unsere Kinder dauernd Pillen schlucken müssen. Vitamin B12 und D3 gibt es als Lutschpastillen, Vitamin K2 in Tropfenform, das Magnesium nehmen wir als Öl, über die Haut auf und Eisen gibt es als Saft. Darüberhinaus integrieren wir Hanfprotein, Moringa und Gerstengras über Smoothies und als Zugabe im morgendlichen Müsli.

Omega 3 gibt es bei uns in Form von Leinsamenöl, ebenfalls verabreicht im Müsli.

Es ist jedem selbst überlassen, ob er mit Vitamin-Präparaten glücklich wird.

Egal wie man sich ernähren möchte, ob vegan oder ‚Alles-Esser‘, man hat immer die Verantwortung gegenüber seinem eigenen und dem Körper der Kinder. Gedanken machen sollte man sich immer über seine Ernährung, denn das ist unser Treibstoff und der Körper unser Zuhause.

Was wir unseren Kinder über die vegane Ernährung mitgeben.

Früher im Krieg gab es nicht viel Zeit für Emotionen. Die Familien damals waren dankbar und froh wenn sie Essen auf dem Tisch hatten und alle satt davon wurden.

Doch wir leben in einer anderen Zeit. Zumindest hier in Europa, dürfen wir wirklich selbst entscheiden was wir essen. Wir sind unglaublich dankbar für die Vielfalt und die Möglichkeit entscheiden zu können uns rein pflanzlich zu ernähren. Den Kindern geben wir dadurch Empathie und den Gedanken mit, das wir nicht nur für uns verantwortlich sind, sondern unsere Entscheidungen und Gewohnheiten sich auf alles Lebende auswirkt. Wir haben heute die Wahl und entscheiden selbst was im Wahrenkorb landet. Wir haben das Wissen und die Möglichkeiten uns rein pflanzlich zu ernähren.

 



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